Gedichte – Thomas de Vachroi

ICH HABE DIE WAHL!
Geh` ich wählen oder geh` ich nicht – erhellt dieser Gang zur Wahlurne tatsächlich der Demokratie Gesicht?! Beruht das Kreuz auf wissendem Fakt – kann ich damit wirklich das Durcheinander in der Politik endlich setzen außer Kraft?! Kann ich dem Neuen den überzeugten Dienst erweisen oder wird das Große und Ganze doch nur wieder in

Der Worte Widerhall!
Im mitgeteilten Wort liegt stets die Spur vom Gedanken, vom Gefühl – das Niveau des Schreibers modelliert es nur! Darum ist das Verstehen auch nicht von der Hand zu weisen – will ich nicht hören, was ich hör`, werden jegliche Fronten im Verständnis zwangsläufig verwaisen! Worte können Widerhall erzeugen – im Guten wird die Zustimmung

Irrtum!
Wir pflegen Maschinen hingebungsvoll und akkurat – ihre Befindlichkeit liegt uns am Herzen – der Mensch wird hingegen oft nur verheizt und verschlissen auf sehr verantwortungslose Art!

Landregen
Gräser, Bäume, Blumen atmen auf entzückt, sie ergeben sich dem willkommenen Zauber - sind sie doch mit diesem Naß ihrer Endlichkeit noch ein ganzes Stück entrückt!

MUT
Mut birgt in sich Kraft und Zuversicht - wer nicht an sich glaubt, verliert in jedem Kampfe sein einmaliges und streitbares Gesicht!

Was treibt uns………………
Was treibt uns, Schmerz einander zuzufügen im Leid anderer uns zu sonnen – ohne zu bedenken, daß wir das Gute in uns damit nur selbst betrügen?!

Wenn das Feuer erlischt………..
Wenn die Gleichgültigkeit das Feuer erlischt.

Superwahljahr 2021
Fragen über Fragen - was soll man sagen, wie kann man eine neue Regierung tragen? Man wird feilschen um jeden Posten egal, was das Ganze dann wird kosten.

ICH WÜNSCHTE …
Ich wünschte, die Menschen wüssten um ihre Kraft, ließen sich nicht weiter ein auf das ewige Spiel für selbstgefällige, ausgeartete Macht!

Des Lebens Fluss…….
Ich denk` mir eine Welt, in der sich der Mensch zum Menschen mit Achtung und Nächstenliebe stellt! Die bürokratische Kälte die will ich nicht sehen – ich mag nicht diesen plötzlichen Profiteur, der reptilisch und blass als ein in die Helligkeit gespürtes Wesen der Nacht nur wird vergehen! Ich nenn` diesen sanftnervigsten, bösfreundlichsten Menschenerfinder nicht