Gedichte – Thomas de Vachroi
Gesellschaftliche Mauern
Es lebten - ich weiß nicht in welchem Land, zwei Barone, tadellos und wortgewandt. Sie hatten beide nicht viel im Kopf doch ihre Manieren waren „tip und top“. Der eine war ein „von“, der andere ein „zu“. Sie ignorierten in vornehmer Ruh, der eine den anderen geflissentlich denn jeder dünkte als der Bessere sich. Sie

Das Butterblümchen
Wie über Nacht von leichter Hand gezaubert- die Butterblume mit dem Gänseblümchen auf den Wiesen plaudert. Im lauen Windgeflüster raunen sie sich zu; „Ach, das bist ja du“. Nur die Tulpe zwischen ihnen versucht mit viel Balance, im Frühlingswinde zu erhalten ihre Eleganz. Stolz und doch verloren steht sie in dem Wiesengrün - sie bleibt

Alt und Jung!
Wenn ich mich beim Essen bekleckere, mich nicht richtig anziehe, habe Geduld - denke zurück an die Stunden, die ich damit verbracht habe, es dir damals beizubringen. Wenn ich mich mit dir unterhalte und ich mich zum hundertsten Male wiederhole, unterbrich mich nicht, hör mir einfach zu. Als du klein warst, habe ich mir

Das Buch des Lebens
Wir sind nur ein Teil, winzig klein in der Ewigkeit doch stark genug, um durch die Welt zu geh’n und auch zu besteh’n. Nicht jeder Traum wird in Erfüllung geh’n, doch es wäre schön, wenn sich alle Menschen versteh’n!"