Gedichte – Thomas de Vachroi
Der Welt große Pein!
Was ist das für eine Welt geworden, in der sich der Mensch an Kriegen erfreut und am morden - wo Menschen scheinheilig Gottes Gesetze beten und den Gedanken des Friedens mit Füßen treten! Was ist das für eine Welt, in der das Rüstungsgeschäft blüht und der Mensch in der Vernichtung des Menschen seinen Gewinn noch

Immer wieder …………..
Wieder ein Kind – das ohne Familie aufwächst! Wieder ein Kindergarten – der wegen Lärmbelästigung verklagt wird!

Zwischen Gut und Böse……..
Wollen entspringt jener Kraft, die für Trübsal und Stillstand energievoll eigene Grenzen schafft! Ich kann das Böse wollen, um Gutes zu seh`n, ganz außer Acht lassend, dass meine huldvollen Träume damit in einem Nichts vergeh`n! Ich kann das Gute wollen und viel dafür tun - im Wettstreit der Kräfte gewinnt solches Wollen den größten Ruhm!

WAHLKAMPF!
WAHLKAMPF Wahlkampf im Hier und Heute - auch in Neukölln ein buntes Treiben für die Leute! Ein Intermezzo vom Miteinander durchströmt die Zeit - man hat wieder entdeckt die Gemeinsamkeit! Menschliche Größe und Enthusiasmus sind wieder da - aufregend die Mischung von Kritik, Interesse und dem jubelnden Hurra! Wahlkampf bleibt in seinem Sinnen und Trachten

Heuchelei und Gottes Glauben!
Mit Gottes Glauben schmücken sich die Menschen der Macht und wir lassen es zu, daß dieser so ernst zu nehmende Glaube nur ganz oberflächlich wird gedacht! Wir nehmen zur Kenntnis doch sehr gelassen, daß Frömmigkeit verkündet wird, ohne die Gebote zu leben und richtig zu erfassen! Menschen erfrieren in dieser Zeit - wo bleibt da

MORAL im Morast……….
Moral scheint aus der Mode gekommen - Morast breitet sich aus und der Tugend werden alle Momente genommen! Man nimmt und wütet gnadenlos - vom Reich der Anständigkeit bleibt viel zu oft ein Fünkchen bloß! Selbstherrlich ist der Mensch in sich geworden - Vernichtung, Gier und Habsucht verdienen sich heute die Orden! Ehrfurcht vorm Alter,

Irdisches Dasein
Vieles in unserem Leben geht manchmal gut, aber auch daneben. Darum sollten wir gelassen bleiben wie andere es in Büchern beschreiben! Ob Tagebuch oder Biografie - Änderungen im Zyklus Leben gibt es nie. Es ist das Schicksal, was uns treibt - die Art des Lebens aber bleibt. Doch schwinden dann die Jahre des Lebens und

Wer bestimmt über den Krieg!
Wer bestimmt über den Krieg? Wer wird bekämpft und was wird besiegt? Wer denkt an das Leid und der Menschen Tod? Wer bekämpft den Hunger und die unsägliche Not? Wer trägt Verantwortung für diese Welt? Wer kittet die Scherben, wenn sie fällt? Wer produziert die vielen schrecklichen Waffen? Wer heilt die Wunden, die da klaffen?

Was die Erde hat, kann nicht bestehen…..
Was die Erde hat kann nicht bestehen, ihre Gabe heißt Vergänglichkeit, aufwärts zu dem Himmel mußt du sehen, suchst du ew'ge Schön- und Herrlichkeit. Laß zum Himmel dich die Erde weisen, suche deine Heimat nicht auf ihr, du musst weiter, immer weiter reisen, deines Bleibens ist nicht lange hier.

Gut und Böse!
Moral in diesem Lande fast verebbt - gezielt und wissentlich wird das Gute mit dem Bösen ersetzt! Moral, ein Stückchen Ehrfurcht vor dem Leben hier - gewollt und gekonnt, öffnet sie dem friedlichen Miteinander gewiss jede Tür! Moral überglänzt allen Schatten, bringt immer nur Licht - im Sumpf der Tugendlosen tummeln sich allein die Ratten!