Gedichte – Thomas de Vachroi

Aufschrei für das Gute…..
Werde ich noch gebraucht in diesem Leben, wo sich im Spiel um Karriere und Macht doch nur persönliche Eitelkeiten eng mit der Heuchelei verweben?! Macht ein Aufschrei für das Gute immer noch Sinn oder sollte man eher ruhig bleiben und in allem selbstgefällig erwarten den Gewinn?! Renne ich gegen Mauern zu ungestüm – wird mir

So manch trüber Tag…..
Dieser trübe Tag, er fädelt die Gedanken auf – wie eine Kette schlingern sie vor mir mit vielen Fragen: Wer gibt die Antwort mir darauf?! Das Grau da draußen verschmäht jeden Blick in glanzvolle, lichtdurchflutete Zeiten – in Umrissen taucht nur auf manch misslungenes Lebensstück! Doch will ich nicht hadern und nicht vergessen: Lief manch`

Die Sonne lacht……
Die Sonne lacht, ich glaub` es kaum – den hellen Schein auch im Gemüt und strahlend schön wirkt plötzlich jeder noch so triste Raum! Nach dem Grau der letzten Tage, nach Schnee und Dunkelheit bleibt diese Helligkeit ein Glücksgefühl und hält das Gleichgewicht in der Waage! Nun die Zündschnur Glück in vollem Gange – die

KINDER?
Unsere Kinder werden groß in einem Land, ohne von Moral und Tugend je etwas gekannt! Diese Gesellschaft von Profit und Eigennutz – sinnhafter Größe gibt sie meist keinerlei Schutz! Unsere Kinder, sie lernen den Berg der Karriere zu erklimmen, ohne sich auf sich selbst zu besinnen! Sie lernen, dass Macht und Geld das Leben regelt,

Freude ist der Sonnenschein………….
Was können wir mit Freude nicht alles erreichen – am Haus unserer Träume bauen, Sterne entzünden, die uns das Glück verheißen! Freude ist es, die schillernd über dem Schweren steht, die es leicht werden lässt, uns Mut verleiht und immer zum Licht hin bewegt! Freude ist der Sonnenschein in unserem Leben – als Quell` für

Der Gläubiger!
Ich wartete seit vielen Wochen, ich wartete mit Ungeduld, dass er – er hatte es mir fest versprochen – zu bezahlen seine Schuld. Jedoch mein Warten war vergeblich, in einem Briefe mahnt ich ihn – die Wirkung war nicht sehr ergiebig; worauf ich selbst bei ihm erschien. Auf meiner Stirn die Zornesfalte, fragt ich ihn

Der Kluge, der Weise und der Narr!
Der Kluge wird sich niemals vor der Wahrheit hinter der Wirklichkeit drücken – nur der Einfältige will die Fronten nicht überblicken! Der Weise wird sich stets als ein Teil des Ganzen begreifen – nur der Narr glaubt, mehr als der Schaum der Welle zu sein und wird sich in seinem Tun darauf versteifen! Der Kluge

Lohnende Müh!
Hat sich all das Mühen gelohnt, hat man Ziele erreicht – war es gut, dass man sich nie hat geschont?! War es sinnvoll, sich immer aufzubäumen, Unrecht und Missstand anzusprechen und das Wagnis einzugehen, mit den Lügen der Welt wollen aufzuräumen?! Gelang es immer, Menschen und Dinge zu bewegen, Enthusiasmus und Elan zu entfachen und

Mein Glaube……………….
Ich hab` in meinem Leben an so Vieles geglaubt – an Menschen, an Symbole von Zeiten und wie oft hat die Wirklichkeit mir jeden Idealismus geraubt?! Ich glaubte an Liebe, an Freundschaft – ich glaubte an Glück, doch manche Wahrheit rast unversehens ganz brutal auf mich zurück! Ich glaubte an die Redlichkeit in meinem Denken

Der Eine handelt und der Andere träumt……..
Zwei Menschen, zwei Lebensgesichter – eine Sehnsucht, eine Hoffnung und doch zwei unterschiedliche Geschichten! Der Eine will das Glück erzwingen – mit Enthusiasmus und viel Kraft will er den Wettlauf zwischen Zeit und Anspruch jederzeit gewinnen! Der Andere trägt die Träume in sich, baut Stein für Stein still an seinem Haus und versteckt seine Sehnsucht