Gedichte – Thomas de Vachroi

Verantwortung!
Verantwortung, wo beginnt sie und wo hört sie auf – in ihrer Reichweite und ihren Grenzen nimmst du ohne sie zuoft die Oberflächlichkeit in Kauf! Willensfreiheit zu nutzen, macht den Sinn – im haltlosen Träumen und Schweben liegt Verantwortung für dein Tun und für dich selbst niemals drin! Die Zurechenbarkeit deines Verhaltens mutig zu zeigen,

Angst vor der Zukunft
Leben – manchmal bleibt die Angst davor, wenn Zukunft im Nichts verschwindet und kein Traum sich mehr streckt zum Himmel empor! Wenn zersplitterte Wirklichkeiten nur noch bleiben, zerborstene Gewissheiten quälen, wenn dem Lauten und Schnellen Stille und Sinnhaftigkeit enteilen! Wenn das Ausbrechen auf Höhen der Geistessuche nicht wird siegen, weil das Wollen einzig darin besteht,

Lüge
Die Lüge brennt, wo die Seele nach Wahrheit schreit, wo Erkenntnis uns prägt und nichts in uns für ein Wenn und Aber ist bereit! Lüge stört, wenn wir die Wahrheit sehen, wenn das Wissen zum Denken führt und jede Allmacht des Bösen zwingt in ein unabänderliches Vergehen! Lügen bleiben nur dort von Bestand, wo

Der Tagesgewinn!
Ich freu mich auf des Tages Gewinn! Freude und Erleuchtung macht hier seinen Sinn – Gedanken, die einfach verreisen und nicht im Kalkül eines Muss vereisen! Ich freu mich auf einen Menschen, der kommt, mit dem sich die Seele nur im Gleichklang sonnt! Wo der Nerv der Zeit Ruhe findet und sich im Miteinander jede

Nur ein Traum
Die Welt – sie wäre bunt und groß, fiele nicht all diese Entsetzlichkeit in ihren Schoß! Menschen fühlten dem Menschen sich verbunden, Friede und Eintracht würden das Miteinander bekunden! Es gäbe keine Waffen und keinen Krieg – Achtung, Respekt und Liebe verkörperten den einzigen Sieg! Freundschaft hieße das allseits große Wort und würde das Leben

Gesichtslos!
Wissen und Gewissen so mancher ist so erbärmlich klein, dass es sich in jeder noch so vollkommenen Selbstdarstellung offenbart von ganz allein! Der Mensch sollte sich nie höher stellen, als er ist – zu schnell verliert man ansonsten die Achtung ihm gegenüber und seinem Gesicht! ©Thomas de Vachroi

Die Nacht vorbei, der Tag beginnt….
Die Nacht vorbei, der Tag beginnt – ob heute wieder so erbarmungslos die Zeit wie Sand zwischen den Fingern zerrinnt?! Es werden all meine Tagträume sein, die mich bedingungslos behüten und gegen jegliches Getöse wird mit der Stille und dem Schöpferischen ein beglückende Reim! Sich vergewissern des eigenen Platzes Gesicht, des eigenen Wirkens im Strudel

Gedanken!
Gedanken -sie können flüchtig sein und eine Plage! Sie können Antwort geben oder bleiben immer eine Frage. Gedanken -sie können Gut und Böse sein, sie können niederschmetternd, herzzerreißend und auch leuchtend sein! Gedanken – sie können befreien und auch Fesseln gleichen, sie können bewirken, das der Irrtum der Erkenntnis muss weichen! Gedanken- sie können

Falsche Glücksgarantien!
Schönfärberei ist heute die Art, die unsere Menschen gar emsig um sich scharrt! Als wollten sie nicht ständig vor der Wahrheit in Ohnmacht fallen; Verschwiegenheit macht die Welt erträglicher – das scheint ihr Rezept zu sein in allem! Ideale werden ins Abseits verbannt, Zynismus und Egoismus grassieren und alles zusammen wird Moderne genannt! Das

Windhauch!
Ich gehe durch dein Träumen, wie der Hauch in jedem Wind – ich werde in deiner Seele leuchten, wenn Andere längst schon gegangen sind. Ich ruhe in dir, wie der Sinn in einem Wort – ich lebe dieses Wir als einen immer beseelenden und sicheren Hort! ©Thomas de Vachroi