Gedichte – Thomas de Vachroi

Ich halte nicht still………….
Ich halte nicht still, wenn Unrecht geschieht, wenn über Anstand und Sitte allein nur noch Zügellosigkeit blüht!

Verlorener Glaube
Sollte ich von Zeit zu Zeit müde werden, sage nichts - denn dann habe ich etwas verloren.

Woran sich die Menschen am meisten klammern….
Woran sich die Menschen am meisten klammern- ist das gemeinsame schimpfen und jammern. Man schimpft über Preise, Mc Donald und Co. und geht einer zu Grunde, so ist man froh. Sie hetzen gestresst durch jeden Laden lassen sich von anderen nichts mehr sagen- Nächstenliebe kennt man nicht mehr, das Leben mit Menschen ist für viele

Sich selber treu bleiben……
Sich selber immer treu bleiben, Ideale und Träume nicht mit einer Maske verkleiden - nicht Verrat üben am eigenen Geschick, stets ein Leuchtfeuer sein, das dem Ich niemals entrückt! Sich regen, wo Haltung ist geboten, aufbegehren, wo Denken wird verboten - Glück fühlen und bedingungslos spüren, den Augenblick wahrhaftig leben, wenn Gedanken und Sinne nur

Wenn das Leben geht!
Wenn das Leben geht, wenn die Kraft und alles Aufbegehren zum Leisen hin vergeht, dann ist das Muss ein Nichts im sich wehren - und die Seele einfach verweht. Der eine geht im Frieden mit sich und der Welt, ausgekostet das Leben, manch` großer Traum sogar den Abschied mit Licht erhellt - hier

Weihnacht, Fest der Nächstenliebe!
Weihnacht, Fest der Nächstenliebe und der Menschlichkeit - wie weit entfernt davon, wenn Not und Leid sind geworden zur Selbstverständlichkeit! Hämisch nährt das Böse die Akzente - Kälte, Habsucht und Gier tummeln sich munter als die den Ausschlag gebenden Momente! Wir ergeben uns der vorgespielten Glitzerwelt - jagen dem Gespenste nach, dem allein nur

Mensch sein!
Der Mensch, wie unterschiedlich er auch ist - an dem einen seine Aura, am anderen Gewöhnlichkeit frisst! Der eine bleibt streitbar und unbequem - der andere mit seiner Duldsamkeit und Hörigkeit so schrecklich schön bequem! Den einen sieht man lieber kommen als geh`n - bei dem anderen müsste man sein Widerwort versteh`n! Der eine redet

DU SOLLST NICHT TÖTEN!
Es blüht das Geschäft mit dem Krieg - perfide Waffen müssen jetzt her für den Sieg! Makaber ist bei der Sache nur - fast jede Regierung setzt dafür die notwendige Spur! "Du sollst nicht töten!" - ein Gebot, doch für Macht und Geld nehmen sie alle Platz im verbrecherischen Boot! Der Völker Wille ist da

Helfen!
Helfen, welch großes Wort

Schattenkinder
Kennt ihr das Schattenkind -nein, ihr habt es nie gesehn,weil Schattenkinder, wie sie sind,stets im verborgenen Dunkel stehn. Seht ihr Sonnenkinder und ihre Spiele,diese wollen wir nur sehn - seid ehrlich!Schattenkinder gibt es so viele,doch sie zu sehen, bleibt sehr gefährlich! Gefahr, so höre ich euch fragen -Gefahr für wen, für mich, für das Kind?Und