Gedichte – Thomas de Vachroi

RATSCHLAG
Ist der Himmel auch mal trübe und bewölkt, verzage nicht mutlos - es kommt wieder Sonne ins Gebälk! Aufstehen, den Halt nicht verlieren - sich auf die Kraft besinnen, wenn die Fragezeichen vor lauter Zerrissenheit vibrieren! Dem Schwelbrand nicht gönnen die Macht - das Feuer stets neu entfachen, dass Freude das Leid besiegt mit ganzer

ALLES HAT …
Alles hat seine Stunde, alles seinen Preis - die Farben wechseln ununterbrochen vom Dunkel bis hin zum strahlenden Weiß! Alles hat seine Stunde, alles auch seine Zeit - das Lachen und Weinen stellt keine Fragen und ist zum Angriff immer bereit! Alles hat seine Stunde ohne Wiederkehr - die Linien niemals nur gerade, das

Schulzeit!
Längst Geschichte diese turbulenten Tage, wo man das Leben genoss und gleichzeitig stellte alles in Frage! Das Ringen und Streben um gute Zensuren – man war mit Fleiß dabei und dennoch blieb Manches nicht ohne Blessuren! Mit einer Drei der elterliche Zorn schon beschieden – man hatte zwar gelernt, aber eben doch letztendlich das richtige Ergebnis völlig vermieden!

Schattierungen!
In allen Schattierungen zeigt das Leben uns sein Gesicht, und viel zu schnell geh`n wir dabei mit manchem ins Gericht! Wir wähnen uns meisterhaft klug und imposant und haben doch oftmals das Wesentliche nicht erkannt! Selbstherrlich schweben wir über den Dingen und haben verlernt, um das Gute zu ringen! Wir wollen besitzen, alles wissen und

Abendgedanken
Der Abend hat sich auf leisen Sohlen breitgemacht und nur das Licht der Kerze hier drinnen flackert aufgebracht. Die Gedanken, sie fliegen dahin - gab ich dem Tag einen rechten Sinn? Hab` ich Gutes getan und Freude verschenkt - hab` ich all das bedacht, was mich stets trägt und lenkt? Hab` ich den Trubel des

Menschen!
Menschen betteln, sie frieren, haben kein Zuhaus` - sie zieh`n sich zurück in ihre Welt und mancher findet trotz aller Mühen nicht aus dem Elend heraus! Menschen hungern auch in unserem Land, steh`n an Supermärkten und Geschäften am Zaun und sind oft für immer ins Abseits verbannt! Menschen wachsen auf ohne Ziel und Ideal

Licht ins Dunkel!
Der Mensch - er braucht das Licht so sehr, um in der Dunkelheit den Weg zu finden und Widerstände zu erkennen, die da liegen quer!

Selbstherrlich!
In allen Schattierungen zeigt das Leben uns sein Gesicht, und viel zu schnell geh`n wir dabei mit manchem ins Gericht!

Warum lebt der Mensch zu unbedarft?
Warum leben Menschen so unbedarft vor sich hin, so lautlos im großen Getöse – und andere spüren in jeder Geste des Lebens nur den ernsthaften Wink und Sinn?! Warum gelingt es Menschen, alles nur im Spaße zu seh`n, sich an Oberflächlichkeit zu erfreu`n, während die anderen furchtlos die schwierigen Wege geh’n?! Warum ist das Los

Augenmerk
Das Augenmerk auf sich selbst ist gut und richtig - mitunter aber eben überhaupt nicht wichtig!