Gedichte – Thomas de Vachroi

FRAGWÜRDIGER GLANZ
Kinderleicht hat`s wirklich nur Mutter Natur, wenn es sich um neue Kleider handelt! Seit Millionen Jahren beständig mit Bravour - ihre Mode hat sich nie gewandelt!

Die ÜBERRASCHUNG
Im Gleichschritt der Tage oft lähmendes Einerlei und siehe da, urplötzlich eilt ohne Vorwarnung die Überraschung herbei! Nicht gewollt, geplant und auch nicht inszeniert, überrumpelt dieses Wunder jede Klarsicht im Wollen und Tun ganz ungeniert! Gefangen in solchem Moment - fassungslos fragend dreinschauend die Vernunft meist keine Antwort kennt! Im Beharren auf begreifen und verstehen,

Zweifel als die Unbekannte
Der Zweifel - er kann aber immer auch eine Antwort sein und ein wohldosierter Hinweis, wie wir uns aus jeglicher Unklarheit mit Eindeutigkeit können befrei`n!

Schuld und Unschuld
In der Stille entwickeln wir kühne Gedanken - wir jagen Utopien hinterher, denen wir nicht selten unerfüllte Träume verdanken!

Das Jahr neigt dem Ende zu
Das Jahr nun so mit vielen Fragen verrinnt - möge jeder die Antwort finden und wissen, wo unsere Sterne am neuen Anfang sind!

Ausgegrenzt!
Nur das Ich und eigenen Wohl

Lebensfreude
Da bedarf es der festen Zuversicht, das Gute immer zu sehn.

Jeder muss sein Kreuz tragen – Der Schicksalspfad
Wie oft - musste ich diese Stufen erklimmen, wie oft - über meine Schritte sinnen, wie oft - musste ich neu beginnen, wie oft - sah ich das Ziel zerrinnen. Wie oft - blieb mir keine Wahl, wie oft - war es mir egal, wie oft - war alles surreal, wie oft - war

Wir haben nicht verstanden!
Die Tiere achten, Natur sorgsam pflegen - das Wunder Erde liebkosen und sich als Mensch nicht über jedwede Schöpfung im Größenwahn erheben!

Trübe Gedanken
Das Gefühl läßt die Gedanken springen - ich sehe Licht und Schatten und will doch im Grunde nicht dem Zweifel ein Hohelied singen!