Gedichte – Thomas de Vachroi

Sonnenschein
Das Gold der Sonne entzündet die Lust auf das Leben - ich will es sehen, spüren und mich mit allen Sinnen in ihm regen!

Game over – das Unheil hat begonnen…..
Das Unheil hat begonnen -Game over!

Gefallener Engel
Du bist eine leere Hülle, eine Fassade, gefangen in sich selbst. Und wenn Du und Deine jämmerliche Welt vergangen sind, werde ich aus Deiner Asche wieder auferstehen.

Menschheit sagt NEIN!
Menschheit, schreit auf bei all den Waffenexporten - ein fataler Irrtum, zu glauben, man könne mit Bomben Glückseligkeit horten!

Hurra, ich lebe!
Hurra, ich lebe - welch` großer Sinn! Zermürbender Kummer, grenzenlos Freude - in alledem steckt immer der verheißungsvolle Beginn!

Turbulenzen
Ich will das Leben spüren mit aller Konsequenz - jubelnd und fluchend, aber auf keinen Fall mit dieser nur in sich ruhenden Tendenz!

Ein Träumer, eine Puppe!
Das Recht, ganz eigene Gedanken zu haben – diese Kühnheit jenseits dogmatischer Lehren sollte der Mensch leben und nicht im Scheine der Märkte und Masken einfach zu Grabe tragen!

Die Worte unserer Erde – unser Erbe!
Die Worte unserer Erde hat sie je jemand gehört? Wer sagt, dass die Erde uns gehört? Wer bestimmt, ob ich bleibe, wenn ich sterbe? Ist die Erde unser Erbe, hat sie je jemand besessen? Wer sagt, man könnte sie in Gold bemessen? Wer bestimmt, ob ich verschwinde, wenn ich sterbe? Das Konzert unserer Mutter

Gewitter
Ein helles Zucken geht durch die Nacht ein starker Wind hab ich erst gedacht- plötzlich ein fernes Grollen, so schauderhaft, die Wolkengeister haben gelacht.

Gleichklang!
Der Gleichklang der Tage ist schwer zu ertragen, wenn man Elan und Tatendrang ist gezwungen, in sich zu begraben!