Gedichte – Thomas de Vachroi

Bilderbuch des Lebens
Brave Leut` sind heute rar gezählt - für den Mensch nur das eigene Ich noch zählt.

Menschen!
Viele Menschen trifft man auf dieser Lebensreise , flüchtig im Vorübergehn, wie ein Blatt im Wind, aber auch auf ganz faszinierende Weise, die dann immer das Besondere bleiben und sind! Da sind Menschen, die rasch wieder gehn - wo die Neugier dauert nur einen kurzen Moment, um dann schnell in einem Nichts zu verwehn

Des Krieges Bannfluch
Wie Purpur das blutgetränkte Hemd es drückt mit einem riesigen Gewicht. Des Krieges Bannfluch, Blut und Erde sich mischt.
Ein Leuchten
Ein Leuchten ist heut` in dieser Nacht - ich zähle die Sterne und ergötz` mich an der strahlenden Macht! Sinnbild glanzvoller Stille dort oben, es jagt keiner den anderen - einsam und doch nicht allein bleibt alles in dem einzigen Strahlenmeer verwoben! Ganz in sich ruht dies` Leuchten am Firmament, als überdenke der Tag nun
DER ABEND
Als wenn Sterne neu erblühen, webt der Abend seine Bilder
Ich traf ihn …
Vertrauen schickt er nicht mit großem Getöse herüber, Vertrauen braucht keine Worte - wer es wirklich tut, spricht nicht darüber!

Der Tag …
Der Tag hält mich gefangen mit seinem bunten Gesicht - der Himmel da draußen zeigt sich trübe und zwischendurch schickt die Sonne durch`s Fenster ihr strahlendes Licht! Ich tumm`le mich wacker und heiter durch des Tages Gescheh`n und bin erhaben darüber, für den Fall, daß der Schatten mich nur will seh`n! Ich hol` mir

Sorgen?
Die Sorgen kommen und sie werden wieder gehn.

ICH MAG MICH …
Vielleicht gehört solch` Schwäche zur Stärke dazu - im Sturme die Segel zu setzen, fordert stets zum Mut das vertraute Du!
Des “Pudels Kern” …
Und der Gewinn wird nicht immer für Einfaches steh`n - Einsichten da stets auch mit vielen Erfahrungen geh`n!